String ( Tanga )

Mit kaum einer Erotikwäsche lässt sich so wenig Stoff tragen wie mit einem String. Dieses Kleidungsstück besticht durch das Nichts. Denn es besteht in seiner reinsten Form lediglich aus Schnüren, die ein kleines Stoffdreieck vor der Scham halten.

Sunny Dessous

Der String oder String-Tanga wirkt aber nicht nur sehr erotisch, sondern ist auch sehr alt. Verschiedene Völker kennen diese Form des Höschens bei Männern und Frauen gleichermaßen seit Jahrhunderten. In der modernen Industriewelt spielt diese schmale Unterwäsche seit den 1970er-Jahren eine Rolle. Der Modetrend wurde durch die „Sexuelle Revolution“ der 68er-Generation und der Hippies unterstützt. Als Bikiniunterteil (Tanga) und dann als „Höschen“ begann der String einen regelrechten Siegeszug um die Welt.

Der Erfolg hat Gründe: Die Schnüre des Strings sind so dünn, dass sie sich praktisch nicht unter Röcken, engen Kleidern oder Hosen abzeichnen. Das gilt insbesondere für die Schnur zwischen Bund und Schambereich, die sich nahezu unsichtbar in die Poritze legt und unter dem Körper nach vorne führt, wo sie im verdeckenden Stoff vor der Scham aufgeht. Damit ist der String ideal, um ihn unter enger Kleidung zu tragen. Unschöne Unterwäschekonturen werden so vermieden. Zugleich vermittelt die Erotikwäsche fast schon einen ungezogen ausgezogenen Eindruck. Das ist auch einer der Hauptgründe, warum ein String oder Bikini im Tanga-Stil so erotisch und verführerisch wirkt. Der Hauch von Nichts gibt den Blick auf den Körper frei und bedeckt nur die intimsten Bereiche.

Als Erotikwäsche ist der String sehr facettenreich. String-Panties mit einem breiten Spitzenbund sind ebenso erhältlich wie neckisch schnürbare Strings aus Kordeln. Dazwischen gibt es Abstufungen wie den G-String, T-String und den halterlosen C-String. Alle haben die Eigenschaft, dass sie weniger verbergen als zeigen. Der String eignet sich daher nicht nur ideal als konturenlose Unterwäsche. Er ist die ideale Erotikwäsche, um Männern wie Frauen mit viel Haut den Kopf zu verdrehen.